SPÖ Berg

Goldenes Ehrenzeichen des Landes NÖ

Bürgermeister a. D. Georg Hartl führte über 20 Jahre die Geschicke der Gemeinde Berg, dies mit großer Vernunft und stets mit Blick in die Zukunft, der in einer Gemeinde, die an eine europäische Hauptstadt angrenzt, unbedingt erforderlich war und ist. Als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für sein unermüdliches Engagement, wurde dem Bürgermeister außer Dienst nun von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich in St. Pölten verliehen. Unter den zahlreichen Gratulanten waren neben Bgm. Andreas Hammer auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Karin Renner, Landesrat Franz Schnabl, GVV-Präsident, Landtagsabgeordneter Rupert Dworak, Landtagsabgeordnete Christa Vladyka, SPÖ Klubobmann Alfredo Rosenmaier, PVÖ-NÖ-Vorsitzender Dr. Hannes Bauer, Bezirkshauptmann (Bez. Bruck) Dr. Peter Suchanek, Bezirkshauptmann (Bez. Gänserndorf) Dr. Martin Steinhauser,  Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum-Obmann Hans Rupp und Geschäftsführer Bernhard Fischer.

Werdegang/Zur Person:

Georg HARTL begann 1990 als Quereinsteiger seine politische Karriere als Umweltgemeinderat in der Gemeinde Wolfsthal-Berg. 1993 wurde er vom Gemeinderat zum Vizebürgermeister gewählt. Aufgrund anhaltender Probleme und Streitigkeiten innerhalb der beiden Ortsteile bereitete er die Trennung vor, schrieb eigenhändig das Trennungskonzept, welches von der NÖ Landesregierung in den Gesetzesstand erhoben wurde, so dass per 01.01.1997 die beiden Gemeinden Wolfsthal und Berg selbständige Gemeinden wurden. Mit seiner Erfahrung als dienstführender Polizeibeamter in Wien baute er mit damals nur 5 Gemeindebediensteten die Verwaltung neu auf. Heute beschäftigt die Gemeinde 12 Bedienstete.

Zum damaligen Zeitpunkt hatte er bereits erkannt, dass die Öffnung des „Eisernen Vorhanges“ eine große Chance für die kleine Grenzgemeinde sein kann. Von Anfang an lenkte er geschickt die Flächenwidmung, so dass sich die Gemeinde Berg als Zuzugsort und noble Wohngegend im Westen der Nachbarstadt Bratislava etablieren konnte. Die Grundstückspreise haben sich in den letzten 2 Jahrzehnten verzehnfacht, dies hatte er bereits 1998 erkannt.  

Zu den größten Meilensteinen seiner Laufbahn zählten:

  • die Verhinderung der Sondermülldeponie Wolfsthal-Berg (1988 bis 2004)
  • die Trennung der Gemeinde Wolfsthal-Berg
  • die Schaffung eines eigenen Gemeindewappens (1999)
  • der Bau des Aussichtsturmes auf der Königswarte (2001) und laufende Errichtung von Wanderwegen als Naherholungsgebiet Königswarte
  • die Mitbegründung und der Aufbau des Regionalentwicklungsvereines „Römerland-Carnuntum“, deren Obmann – Stv. er von Anfang an war.
  • die Schaffung von Wohnraum für Junge und Zuzügler (ab 1999 insgesamt 44 Wohnungen und 20 Reihenhäusern)
  • die Errichtung des Dreiländerbrunnens in der Ortsmitte als Symbol der Gemeinschaft mit unseren Nachbarländern Slowakei und Ungarn (2004)
  • die Generalsanierung des Volksschul- und Kindergartengebäudes (2005)
  • die Errichtung des Windparks Berg (2004)
  • die Einführung einer Kleinkinderbetreuung (2006)
  • Schaffung eines langfristigen Örtlichen Entwicklungskonzeptes, welches gemeinsam mit der Erstellung eines Gemeinde - Leitbildes in einem Bürgerbeteiligungsprozess einherging (2011)
  • Regelung der Bebauung zum Erhalt des örtlichen Charakters durchlaufende Bebauungspläne
  • Initiierung eines Baulandprojektes mit Volumen von € 2,8 Mio (Ankauf von Grundstücken, Parzellierung, Infrastruktur, Verkauf von Bauplätzen – ab 2008 bis laufend)
  • die Neuerrichtung eines 2-gruppigen Kindergartens (2011)
  • die Errichtung des Mahnmals „Panzersperre“ - Aufarbeitung der Kriegsvergangenheit des Ortes (2008 bis 2013)
  • die Erneuerung der Friedhofseinfriedung (2013)
  • die Neuerrichtung des Bauhofes samt Altstoffsammelzentrum (2015)
  • die Unterstützung der Errichtung eines Flüchtling Camps im Bereich des ehemaligen Zollamtes Berg (2015)
  • den Beitritt der Gemeinde zum Abwasserverband Bruck/Neusiedl, nachdem jahrelange Verhandlungen mit unserem bisherigen Kläranlagenbetreiber BVS in der Slowakei sich als aussichtslos herausstellten (2016)
  • Einleitung eines Projektes für Betreutes Wohnen (2015)
  • Einleitung eines Feuerwehrhaus - Neubaues für die FF Berg (2016)
  • Erhaltung der Kellergasse durch erforderliche Maßnahmen (2016)
  • ständige Erhaltungsmaßnahmen, Sanierungen, Erweiterungen und Neuanschaffungen in den Betrieben und den hoheitlichen Agenden der Gemeinde Berg